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Kardanantrieb
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Erinnert Ihr Euch noch an den ersten Büssing-LKW?
Deutlich ist hier der Kettenantrieb der Hinterräder zu sehen. Von
einem Vorgelege gehen zwei Ketten auf die Hinterräder. Dadurch können
diese einfedern. Der Antrieb ist aber sehr laut und - weil die Ketten offen
laufen - auch sehr empfindlich.
Beim Kardanantrieb - heute bei allen Kraftwagen
üblich - wird die Kraft durch eine Welle zwischen Getriebe und Hinterachse
übertragen. Die Welle ist durch Kreuzgelenke nach allen Seiten beweglich
und außerdem in der Länge verschiebbar. In der Mitte der Hinterachse
befindet sich das Differential, das die Antriebskraft flexibel auf die
beiden Hinterräder überträgt.
Einer der ersten Kardanlastwagen des Typs
II GE vor seiner Abreise nach Rotterdam, wo er auf der Automobilausstellung
1920 gezeigt werden soll.