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in Braunschweig |
| 1929 | Im Alter von 86 Jahren stirbt
am 27. Oktober der Geheime Baurat Dr.-Ing. e.h. Heinrich Büssing
in Braunschweig.
Der "Schwarze Freitag" und die darauf einsetzende Wirtschaftskrise triftt die Automobilindustrie hart. Es fehlt an Kapital, zahlungskräftige Käufer bleiben aus. In diesem Zusammenhang übernimmt Büssing die in Konkurs gegangenen Mannesmann-Mulag-Werk AG (nach anderen Angaben schon 1927) und nutzt sie als Verkaufsniederlage. Oberingenieur Arendt entwickelt nach amerikanischem Vorbild den ersten Büssing-Bus ohne Motorhaube. Danach wechselt er zu Hanomag, weil sein Unterflurmotor-Konzept bei Büssing nicht mitgetragen wird. |
| 1930 | Die Wirtschaftskrise führt zu einer
Fertigungs- und Vertriebsgemeinschaft mit der Nationalen
Automobilgesellschaft, die ihre Werke in Berlin-Oberschöneweide
und in Leipzig hat. Der Name des Konzerns,
der so gebildet wird, ist Büssing-NAG Vereinigte Nutzkraftwagen AG,
Braunschweig.
Der NAG-Leichtkraftwagen wird in das Programm aufgenommen. Die in Konkurs gegangenen Autowerke F. Komnick AG, Elbing/Westpreußen, werden von der Büssing-NAG übernommen. |
| 1929-1931 | Aufbau des Traktorenwerkes in Charkov, Ukraine. |
| 1931/33 | Der erste Büssing-Dieselmotor wird konstruiert. |
| 1932 | Büssing bietet ein komplettes LKW-Programm
an, angefangen bei leichten LKWs ab
1,5 t bis hin zu
Schwerlastwagen von 11,5
t an, dazu Straßenschlepper und geländegängige
LKWs.
Auf Basis dieser Wagen gibt es natürlich auch die entsprechenden Busse. Ein besonders leistungsfähiger Großraumbus wird an den Kraftverkehr Sachsen geliefert. |