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LKWs
mit Allradantrieb
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1935 entwickelt man bei Büssing auf Basis
des mittleren Fünftonners einen LKW mit Allradantrieb, den Typ 504
V-A, was "Voll-Adhäsions-Wagen" bedeutet. Der Vorderachs-Antrieb kann
zugeschaltet werden.
Das Werk empfiehlt den Wagen für den
Betrieb beim Straßenbau, in Kies- und Sandgruben und in der Land-
und Forstwirtschaft. Damals sind Allradfahrzeuge aber allgemein noch wichtiger
als nach dem 2. Weltkrieg - viele Straßen im deutschen Osten, in
Ostpreußen oder in Schlesien entsprechen keineswegs dem im übrigen
Reich üblichen Standard, und da ist ein Allrad-LKW schon ein nützliches
Gerät. Außerdem wird der Allradwagen ein Exportschlager im Nahen
und Fernen Osten.
Aber natürlich interessiert sich auch
die Wehrmacht für dieses Fahrzeug. Aus dem 504 V-A wird ab 1940 der
500A mit einem kleineren Motor, der nicht mehr 145, sondern nur noch 105
PS leistet.
1936 wird aus dem 504 der 654 entwickelt,
der eine Nutzlast von 6,25 t hat. Mit diesem Wagen entsteht eine Art Neuauflage
des Subventionssystems - der Halter eines geländegängigen LKWs
hat eine Steuerersparnis von 33,3% gegenüber einem Wagen mit Hinterachsantrieb.
Dafür muß er sich verpflichten, das Auto im Kriegsfall dem Militär
zu Verfügung zu stellen.