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Die Niedersächsischen Motorenwerke (NIEMO) sind eine gemeinsame Gründung der Firma Büssing-NAG und des Deutschen Reiches in Form einer Aktiengesellschaft. Zweck des Unternehmens ist der Bau von Motoren für Flugzeuge, Kraftfahrzeuge, Schnell- und U-Boote.

Oben das Verwaltungsgebäude des neuen Werkes. Schon auf dem Luftbild ganz oben fällt auf, daß das Werk hübsch im Grünen liegt. Das hat seinen Grund nicht in der schöneren Aussicht für die Mitarbeiter, sondern in der Tarnung gegen Flieger. Die verstreut gebauten Hallen können mit Tarnanstrichen oder Tarnnetzen überzogen werden und sind dann zwischen den Grünflächen und Bäumen der Sicht und damit dem Angriff aus der Luft entzogen.

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1935 ist für die Nazis und für die Industriellen, die für sie und mit ihnen arbeiten, also bereits klar, daß der Krieg in absehbarer Zeit kommen und auch, wie er ungefähr aussehen wird.
Allerdings ist es dann doch noch schlimmer, als man befürchtet hat. Braunschweig ist wegen seiner Konzentration von Rüstungsbetrieben ständigen Luftangriffen ausgesetzt. Also errichtet man 1944 in Weferlingen bei Helmstedt in ehemaligen Kalischächten Betriebsanlagen. Hier bauen KZ-Häftlinge aus Buchenwald Motoren für die NIEMO.
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| Das Klein-U-Boot "Seehund"
z.B. wird von einem NIEMO-Motor angetrieben. Es ist derselbe 6-Zylinder-Diesel,
der auch in LKWs von Büssing eingebaut wird.
Die Boote haben nur 2 Mann Besatzung und sollen Torpedos unerkannt an in Häfen liegende feindliche Schiffe heranbringen. Sie sind berüchtigt, weil sie für ihren Bediener oft zum schwimmenden Sarg werden. |
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Nach dem Krieg wird die NIEMO aufgelöst, das Werk geht als "Werk Querum" in den Bestand der Büssingwerke über. Hier werden Karosserien gebaut, später vor allem Achsen.
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