BUESSING
Der Wiederaufbau

Ruinen
Deutschland ist nach dem 2. Weltkrieg zerstört - und für den Wiederaufbau wird jede Hand gebraucht, und natürlich jedes Fahrzeug auch. 

Das Ausmaß der Zerstörungen zeigt dieser Blick auf die Andreaskirche in Braunschweig im Jahr 1945.

Wiederaufbau
Und vor allem werden natürlich Lkws benötigt, um Trümmer zu beseitigen und Baumaterial heranzuschaffen. Aber nicht nur Gebäude sind zerstört, sondern die benötigten Fahrzeuge selbst auch - die Fuhrunternehmen haben ein grandiosen Bedarf an neuen Autos.
Manche kaufen bunt durch die damals noch sehr breite Produktionspalette - in der Garage der Fa. Karl Weiss in Opperhausen  (heute Seesen) stehen (von links nach rechts und von hinten nach vorn) ein Faun, ein Henschel, ein Mercedes und ein Krupp. Vorne noch einmal ein Krupp und drei Mercedes. 

Was wohl aus dem Bubi - möglicherweise Weiss Junior - vorn neben dem Mercedes geworden sein mag? Die Spedition gibt es jedenfalls nicht mehr.
 
 

Karl Weiss
Elm-Spedition
Die Elm-Spedition in Destedt hingegen bevorzugt das heimische Produkt - sechs Büssings! Und sie verdient offenbar auch gutes Geld - rechts vor der Halle steht wohl das Auto des Chefs, ein DKW Cabrio, damals kein ganz billiges Auto!
Schütz Cremlingen
Im Mörtelwerk Schütz in Cremlingen hingegen wird sogar ein Exot verwendet - vor dem Borgward rechts steht ein Steyr aus Österreich.
Hafen
Und hier noch zwei schöne Büssings aus jener Zeit im Braunschweiger Hafen - sie transportieren offenbar Kohle.
Ein Resultat des Wiederaufbaus - der Steinweg in Braunschweig in den 1950er Jahren.
Steinweg


Lion
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